Wer kann mitmachen?
Kurz gesagt: fast alle. Die Beratung ist für Wohngebäude im Stadtgebiet Paderborn da. Hier steht, wer gemeint ist und was in Sonderfällen gilt.
Die vier Gruppen
- Sie wohnen im eigenen Haus Ein- oder Zweifamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus
- Sie vermieten Ein Wohnhaus oder eine Wohnung in Paderborn, die Sie nicht selbst bewohnen
- Sie wohnen zur Miete Mit dem Einverständnis der Eigentümerseite
- Eigentümergemeinschaft Am besten meldet die Verwaltung oder der Beirat an
Sie wohnen im eigenen Haus
Ein- oder Zweifamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus: Das ist die größte Gruppe. In Runde 1 waren 85 von 100 Teilnehmenden aus dieser Gruppe. Sie entscheiden selbst über Ihr Gebäude, deshalb können Sie aus dem Bericht direkt etwas machen.
Sie vermieten in Paderborn
Sie besitzen ein kleines Wohnhaus oder eine vermietete Wohnung in Paderborn, wohnen aber vielleicht selbst woanders. Auch dann können Sie den Termin buchen. Der Bericht hilft bei der Entscheidung, was am Gebäude als Nächstes ansteht, und er ist eine belastbare Grundlage, wenn es später um Fördermittel oder eine Modernisierung geht.
Bitte stimmen Sie den Termin vorher mit Ihren Mieterinnen und Mietern ab. Wir möchten auch in die Wohnungen schauen, und dafür brauchen wir deren Einverständnis. Eine Ankündigung allein reicht nicht, denn die Wohnung ist deren Zuhause. Wenn das nicht klappt, kommen wir trotzdem: Keller, Dachboden, Heizung und die Außenseite des Gebäudes schauen wir uns dann ohne die Wohnungen an.
Sie wohnen zur Miete
Das geht auch. Sie brauchen dafür das Einverständnis der Eigentümerseite, weil wir durchs ganze Haus müssen. Eine formlose E-Mail oder ein kurzer Anruf der Vermietung reicht. Auch ohne eigene Sanierung nehmen Sie etwas mit: Vieles an Einstellungen, Dichtungen und Gewohnheiten können Sie selbst ändern, und der Bericht ist eine gute Grundlage für das Gespräch mit der Vermietung.
Sie sind eine Eigentümergemeinschaft, oder Ihnen gehört eine Eigentumswohnung
Mehrfamilienhäuser mit Wohnungseigentum sind willkommen. Melden Sie sich am besten über die Hausverwaltung oder den Verwaltungsbeirat an, dann gilt der Termin für das ganze Gebäude und der Bericht kann in der Eigentümerversammlung auf den Tisch. Gerade dort hilft eine neutrale Einschätzung, weil sie niemandem etwas verkaufen will.
Wenn Ihnen eine einzelne Eigentumswohnung gehört, ist das der richtige Weg: Dach, Fassade, Fenster und die zentrale Heizung gehören allen gemeinsam, darüber entscheidet die Gemeinschaft und nicht die einzelne Eigentümerin. Ohne Beschluss geht dort nichts. In Ihrer eigenen Wohnung können Sie trotzdem einiges tun, von den Thermostaten über die Dichtungen bis zu den Einstellungen der Heizkörper. Auch dazu sagen wir Ihnen im Termin etwas.
Diese drei Dinge müssen stimmen
- Das Gebäude steht im Stadtgebiet Paderborn. Dazu gehören auch die Ortsteile: Schloß Neuhaus, Elsen, Sande, Sennelager, Marienloh, Benhausen, Neuenbeken, Dahl und Wewer. An der Postleitzahl können Sie es schnell prüfen: 33098, 33100, 33102, 33104 und 33106. Außerhalb des Stadtgebiets können wir leider keine Termine vergeben, denn die Aktion gilt für das Stadtgebiet Paderborn.
- Es wird darin gewohnt. Also kein reines Bürohaus, keine Halle und keine Werkstatt.
- Das Gebäude steht schon. Die Beratung ist für den Bestand da, nicht für einen geplanten Neubau.
Für welche Häuser sich der Termin besonders lohnt
Grundsätzlich für jedes Wohngebäude im Bestand. Ein paar typische Fälle:
- Siedlungshäuser der Nachkriegsjahrzehnte: oft zweischaliges Mauerwerk, also ein Kandidat für die günstige Einblasdämmung. Genau dafür gibt es die Probebohrung im Termin.
- Reihen- und Einfamilienhäuser der Siebziger und Achtziger: meist erste Dämmstandards, aber alte Heizungstechnik und undichte Anschlüsse. Hier bringt oft die Kombination aus Einstellungen und gezielten Einzelmaßnahmen viel.
- Ältere Häuser und Altbauten: hier zählt die Reihenfolge doppelt, damit kein Geld an der falschen Stelle landet. Auch bei Denkmalschutz lohnt der Termin, vieles geht von innen und am Dach.
- Jüngere Häuser ab den Neunzigern: die Hülle ist meist in Ordnung, dafür stellt sich die Heizungsfrage. Der Wärmepumpen-Check gibt darauf eine belastbare erste Antwort.
Sonderfälle, kurz beantwortet
- Gerade gekauft? Ein sehr guter Zeitpunkt. Wer vor der Renovierung beraten wird, spart sich teure Umwege.
- Erbengemeinschaft? Der Termin geht, wenn die Miterben einverstanden sind. Der neutrale Bericht ist oft eine gute gemeinsame Grundlage.
- Haus steht gerade leer? Kein Hindernis, solange wir hineinkommen. Die Beratung richtet sich dann nach der geplanten Nutzung.
- Neubau geplant? Dafür ist diese Kampagne nicht gedacht. Für Neubauten gibt es eigene Beratungswege und Förderprogramme.
- Gebäude außerhalb von Paderborn? Leider nein. Fragen Sie bei Ihrer Kommune oder der Verbraucherzentrale nach vergleichbaren Angeboten.
Wofür die Beratung nicht gedacht ist
- Reine Gewerbegebäude, Hallen und Büros. Dafür gibt es eigene Förderprogramme.
- Ein fertiges Angebot für eine bestimmte Anlage. Wir beraten, wir verkaufen nicht.
- Ein Gutachten für Gericht, Kauf oder Streit mit der Vermietung.
- Eine Vollplanung der Sanierung. Der Bericht zeigt den Weg, die Ausführungsplanung übernimmt danach ein Fachbetrieb oder ein Planungsbüro.
Die Zahl der Termine ist begrenzt
Die Stadt Paderborn finanziert eine feste Anzahl von Beratungen. Wenn alle Termine vergeben sind, führen wir eine Warteliste. Pro Gebäude gibt es einen Termin. Wenn Sie in Runde 1 schon dabei waren und sich seitdem etwas Wesentliches geändert hat, melden Sie sich trotzdem, wir schauen dann im Einzelfall.
Ihren Termin sichern
Die Beratung ist für Sie kostenlos. Melden Sie sich an, danach suchen wir gemeinsam einen Termin.
Anmelden Lieber am Telefon? Rufen Sie an, wir melden Sie an. 05251 5088611