So läuft die Beratung ab
Hier steht der ganze Weg, Schritt für Schritt: von der Anmeldung über den Termin bei Ihnen zu Hause bis zu dem Bericht, der am Ende in Ihrem Briefkasten liegt.
Der Weg im Überblick
Schritt 1: Sie melden sich an
Über das Anmeldeformular auf dieser Website oder am Telefon. Das geht ab sofort. Dauert wenige Minuten.
Schritt 2: Sie suchen einen Termin
Freitags kommt Ihr Terminlink per E-Mail. Ohne Internet rufen wir Sie an. Der Termin wird schriftlich bestätigt.
Schritt 3: Der Besuch
Vorgespräch, Rundgang durchs ganze Haus, erste Einschätzung direkt vor Ort.
Schritt 4: Ihr Bericht
Schriftlich und persönlich: Reihenfolge, Kosten, Förderung, Fachbetriebe.
Nach der Anmeldung
Bei der Anmeldung fragen wir Ihren Namen, einen Weg, Sie zu erreichen, und Ihren Ortsteil ab. Alles Weitere ist freiwillig und hilft der Beraterin oder dem Berater, sich auf Ihr Haus vorzubereiten: ungefähres Baujahr, womit Sie heizen, ob schon einmal modernisiert wurde. Das dauert wenige Minuten.
Danach sammeln wir eine Woche lang. Freitags bekommen alle, die sich in dieser Woche gemeldet haben, eine E-Mail mit einem Link. Darüber suchen Sie sich selbst einen freien Termin aus und bekommen eine schriftliche Bestätigung.
Warum ein eigener Link je Ortsteil: In jedem Ortsteil sind wir an einem festen Wochentag unterwegs. So fährt unsere Beratung nicht den ganzen Tag zwischen Elsen, Dahl und der Kernstadt hin und her, sondern arbeitet einen Ortsteil an einem Tag ab. Das spart Fahrzeit, und die Zeit steckt stattdessen in den Beratungen. In Ihrem Link stehen deshalb nur die Termine für Ihren Ortsteil.
Sie haben kein Internet, oder Sie möchten das nicht am Bildschirm machen? Dann kreuzen Sie im Formular an, dass wir Sie anrufen sollen, oder sagen Sie es am Telefon. Dann bekommen Sie keinen Link, sondern einen Anruf, und wir suchen den Termin gemeinsam aus. Ein Nachteil entsteht Ihnen dadurch nicht.
Wenn Ihnen später etwas dazwischenkommt, können Sie den Termin absagen oder verschieben. Sagen Sie bitte möglichst früh Bescheid, dann kann jemand anderes den Termin bekommen.
Der Termin, Schritt für Schritt
Planen Sie etwa eine Stunde ein. Bei größeren oder verwinkelten Gebäuden werden es bis zu 90 Minuten.
1. Das Vorgespräch am Tisch
Der Besuch beginnt nicht im Keller, sondern am Küchentisch. Die Beraterin oder der Berater will Ihr Haus erst einmal verstehen und stellt Fragen:
- Wie hoch ist Ihr Verbrauch? Dafür ist die letzte Heizkostenabrechnung Gold wert.
- Welche Räume werden nicht richtig warm? Wo zieht es?
- Gibt es feuchte Ecken oder Stellen, an denen sich Schimmel zeigt?
- Was haben Sie ohnehin vor? Ein neues Bad, ein neues Dach, ein Umbau: Solche Pläne ändern die sinnvolle Reihenfolge.
- Wie lange wollen Sie in dem Haus wohnen? Auch das gehört ehrlich auf den Tisch.
Aus Ihren Antworten ergibt sich, worauf beim Rundgang besonders geachtet wird. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts wissen. Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht, es gibt keine dummen Fragen.

2. Der Rundgang durchs Haus
Dann geht es einmal durch das ganze Haus, von oben nach unten. Die Beraterin oder der Berater arbeitet dabei eine feste Checkliste ab und macht sich Notizen für Ihren Bericht. Sie gehen einfach mit und schauen zu, so viel Sie möchten.
| Station | Was dort passiert |
|---|---|
| Dachboden | Ist die oberste Geschossdecke gedämmt, und wie dick? Ist die Bodentreppe dicht? Wie sieht der Dachstuhl aus? Hier entscheidet sich oft die günstigste große Maßnahme. |
| Wohnräume | Fenster und ihre Dichtungen, Rollladenkästen, Heizkörper und Thermostate, kalte Außenwände, Ecken mit Feuchtigkeit. Auch die Heizflächen für den Wärmepumpen-Check werden hier erfasst. |
| Außen ums Haus | Der Blick auf Fassade, Sockel und Fugen. Bei zweischaligem Mauerwerk stellt sich hier die Frage nach der Einblasdämmung. Und: Wo könnte die Außeneinheit einer Wärmepumpe stehen? |
| Keller | Kellerdecke, Heizkessel, Rohrleitungen und ihre Dämmung, Heizungspumpe, Warmwasserspeicher, Regelung und ihre Einstellungen. Dazu Zählerschrank und Stromanschluss für den Wärmepumpen-Check. |
Tippen Sie im Bild auf eine Stelle, dann sehen Sie, worauf es dort ankommt.
Dach und oberste Geschossdecke
Warum wir hier hinschauen
Warme Luft steigt nach oben. Ist die oberste Geschossdecke nicht gedämmt, wandert die Wärme aus Ihren Wohnräumen ungehindert unter das Dach und von dort nach draußen. Wir messen nach, ob und wie dick gedämmt ist, prüfen die Bodenluke auf Zugluft und schauen uns den Dachstuhl an.
35 von 100Häusern in Runde 1 fehlte die Dämmung der obersten Geschossdecke, bei 20 von 100 war die Dachbodenluke undicht.
Was für Sie drinsteckt
Wenn der Dachboden nicht ausgebaut ist, ist das die günstigste große Maßnahme am ganzen Haus. Das Dämmmaterial wird einfach auf den Boden gelegt, viele Haushalte machen das an einem Wochenende selbst. Die Bodenluke abzudichten kostet ein paar Euro aus dem Baumarkt.
Die Außenwand
Warum wir hier hinschauen
Die Außenwand ist die größte Fläche des Hauses und deshalb der größte einzelne Wärmeverlust. Wir prüfen, wie sie aufgebaut ist. Viele Paderborner Häuser haben zweischaliges Mauerwerk, also einen Hohlraum zwischen innerer und äußerer Mauer. Ob Ihr Haus so einen Hohlraum hat und ob er frei ist, zeigt auf Wunsch eine kleine Probebohrung in einer Mörtelfuge.
26 von 100Häusern in Runde 1 hätten Dämmung in die Außenwand einblasen lassen können.
Was für Sie drinsteckt
Die Einblasdämmung ist die günstigste Art, an die Fassade zu kommen, denn die Fassade bleibt, wie sie ist. Es wird nichts verputzt und nichts verkleidet. Bei der Nachbefragung hatten das erst wenige Haushalte umgesetzt, aber zehnmal so viele hatten es fest vor: Hier liegt der größte noch ungehobene Rest.
Fenster und Haustür
Warum wir hier hinschauen
Wir schauen auf Alter und Verglasung, vor allem aber auf die Dichtungen, die Rollladenkästen und die Anschlüsse zur Wand. Oft zieht es nicht durch das Glas, sondern an den Rändern. Sie merken das im Winter als kalten Luftzug an den Füßen.
28 von 100Häusern in Runde 1 hatten undichte Keller- oder Wohnungstüren.
Was für Sie drinsteckt
Hier trennen sich zwei Welten. Dichtungen, Bürstendichtungen und Dämmung im Rollladenkasten kosten wenige Euro und wirken noch am selben Abend. Ein Fenstertausch dagegen ist teuer und lohnt sich meist erst, wenn ohnehin gebaut wird. Genau diese Unterscheidung nehmen wir Ihnen ab, damit Sie kein Geld an der falschen Stelle ausgeben.
Die Kellerdecke
Warum wir hier hinschauen
Die Kellerdecke ist die Grenze zwischen beheizt und unbeheizt. Ist sie ungedämmt, zieht Ihr Erdgeschoss dauerhaft Wärme nach unten in den kalten Keller. Kalte Füße im Wohnzimmer kommen fast immer von hier.
65 von 100Häusern konnte die Kellerdecke gedämmt werden. Das war die häufigste Empfehlung der ganzen ersten Runde.
Was für Sie drinsteckt
Die Dämmung wird von unten an die Kellerdecke geschraubt oder geklebt. In Ihrer Wohnung muss dafür niemand arbeiten, es wird nichts aufgerissen, und Sie können danach sofort wieder in den Keller. In der Nachbefragung hatte rund jeder sechste beratene Haushalt sie umgesetzt und noch einmal so viele hatten sie fest geplant.
Heizung und warmes Wasser
Warum wir hier hinschauen
Kessel, Pumpe, Rohre, Speicher und vor allem die Regelung. Hier finden wir fast immer etwas, das sofort wirkt und nichts oder fast nichts kostet. Gleichzeitig erfassen wir hier die Werte für den Wärmepumpen-Check: Vorlauftemperatur, Heizflächen und den Stromanschluss.
4 von 10Haushalten hatten die empfohlene Dämmung der Heizungsrohre bei der Nachbefragung bereits umgesetzt. Das ist die höchste Quote aller Maßnahmen, allerdings aus einer kleinen Gruppe von zehn nachbefragten Haushalten.
Was für Sie drinsteckt
Die Rohrdämmung im Keller ist Meterware und in einem Nachmittag angebracht. Bei der Heizkurve, also der Einstellung, wie heiß das Heizungswasser bei welcher Außentemperatur wird, hatte rund ein Drittel der beratenen Haushalte nachgesteuert. Das kostet gar nichts, weil nur eingestellt und nichts eingebaut wird.



3. Der Wärmepumpen-Check läuft nebenbei mit
Für den Check ist kein eigener Termin nötig, denn alles, was er braucht, liegt ohnehin auf dem Weg: die Heizflächen in den Räumen, der Dämmzustand der Hülle, der Platz vor dem Haus, der Zählerschrank im Keller. Die Beraterin oder der Berater erfasst diese Punkte während des Rundgangs mit.
4. Das Abschlussgespräch
Zum Schluss setzen Sie sich noch einmal zusammen. Sie bekommen eine erste Einschätzung direkt und mündlich:
- Was ist der größte Schwachpunkt Ihres Hauses?
- Was können Sie sofort tun, ohne viel Geld auszugeben?
- Wohin geht die Ampel beim Wärmepumpen-Check voraussichtlich?
Alles Weitere kommt schriftlich. Sie müssen sich also nichts merken und nichts mitschreiben.
5. Danach: Ihr Bericht wird geschrieben
Nach dem Termin wird aus den Notizen Ihr persönlicher Bericht erstellt und Ihnen zugeschickt. Was drinsteht, lesen Sie weiter unten.
Auf Wunsch: die Probebohrung
Viele Häuser in Paderborn haben zweischaliges Mauerwerk. Zwischen der äußeren und der inneren Mauer liegt dann ein Hohlraum, in den sich oft nachträglich Dämmung einblasen lässt. Das ist eine der günstigsten Maßnahmen überhaupt, denn die Fassade bleibt, wie sie ist.
Ob Ihr Haus diesen Hohlraum hat und ob er frei ist, sieht man von außen nicht sicher. Deshalb bieten wir im Termin eine Probebohrung an: ein kleines Loch in einer Mörtelfuge, ein Blick mit der Kamera hinein, danach wird das Loch fachgerecht wieder verschlossen.
Wichtig: Die Probebohrung passiert nur, wenn Sie ausdrücklich einverstanden sind. Ohne Ihr Ja wird nicht gebohrt.
Der Wärmepumpen-Check im Detail
Der Check beantwortet die Frage, die sich fast jeder Gasheizungs-Haushalt stellt: Geht bei mir eine Wärmepumpe, und was müsste vorher passieren? Dafür werden sechs Punkte geprüft:
- Wärmebedarf: Wie viel Heizleistung braucht Ihr Haus ungefähr? Das wird überschlägig aus Gebäude und Verbrauch ermittelt.
- Vorlauftemperatur: Mit welcher Temperatur läuft Ihre Heizung heute? Je niedriger, desto besser passt eine Wärmepumpe.
- Heizflächen: Sind Ihre Heizkörper groß genug, oder gibt es eine Fußbodenheizung? Zu kleine Heizkörper sind der häufigste Grund für ein Gelb.
- Gebäudehülle: Wie gut sind Dach, Wand und Keller gedämmt? Das entscheidet über den Wärmebedarf von morgen.
- Aufstellort: Wo könnte die Außeneinheit stehen? Mit Blick auf Platz, Abstand und die Nachbarschaft.
- Strom: Geben Zählerschrank und Hausanschluss den Betrieb her, oder wäre eine Ertüchtigung nötig?
Dazu kommt eine grobe Einschätzung, was der Umstieg ungefähr bedeuten würde und welche Förderung dafür infrage kommt.

Sie bekommen ein klares Ergebnis
- Grün. Eine Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus. Sie können den Umstieg planen.
- Gelb. Es geht, aber vorher sind Schritte nötig, zum Beispiel größere Heizkörper.
- Rot. Im Moment passt es nicht. Wir sagen Ihnen, was sich dafür ändern müsste.
Der Check ist eine fachliche Ersteinschätzung. Er ersetzt keine raumweise Heizlastberechnung, also die genaue Rechnung, wie viel Wärme jeder einzelne Raum braucht, und keinen hydraulischen Abgleich, bei dem ein Fachbetrieb einstellt, wie viel Heizungswasser durch jeden Heizkörper fließt. Beides gehört in die Fachplanung, und zwar bevor die Wärmepumpe ausgelegt und bestellt wird. Für die Entscheidung, ob sich der Weg lohnt, brauchen Sie es noch nicht.
Ihr Bericht im Detail
Der Bericht ist das eigentliche Ergebnis der Beratung. Er bezieht sich auf Ihr Haus: mit Ihren Werten, Ihren Schwachstellen und Ihrer Reihenfolge. Das steht drin:
- Ihr Haus im Überblick: was aufgenommen wurde, Stärken und Schwachstellen.
- Sofortmaßnahmen: was wenig kostet und schnell wirkt, zum Beispiel Einstellungen an der Heizung, Dichtungen, Rohrdämmung.
- Maßnahmen an der Gebäudehülle: Dach, Wand, Fenster, Kellerdecke, jeweils mit ungefähren Kosten und dem, was sie bringen.
- Heizung und Warmwasser: was an der Anlage zu holen ist, vom hydraulischen Abgleich bis zur Frage des Kesseltauschs.
- Das Ampel-Ergebnis des Wärmepumpen-Checks mit Begründung und den nötigen Zwischenschritten.
- Der Förder-Check: welche Programme zu Ihren Maßnahmen passen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude kennt Zuschüsse über das BAFA und Kredite über die KfW. Im Bericht steht konkret, was für Sie infrage kommt und wo der Antrag gestellt wird.
- Eine Liste von Fachbetrieben aus der Region, neutral und ohne Empfehlung für eine bestimmte Firma.
- Hinweise zum Selbermachen für alle, die gern selbst Hand anlegen.
Das Prinzip dahinter: die schlechteste Stelle zuerst
Die Maßnahmen im Bericht sind nicht alphabetisch sortiert, sondern nach Wirkung. Zuerst kommt, was im Verhältnis zu seinen Kosten am meisten bringt. So verbauen Sie sich nichts: Wer zuerst dämmt und dann die Heizung tauscht, kauft die neue Heizung eine Nummer kleiner. Andersherum zahlt man doppelt.
Wer zu Ihnen kommt
Zu Ihnen kommt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der WERK.E Energie-Effizienz-Beratungs GmbH & Co. KG aus Paderborn. Die Stadt Paderborn hat WERK.E mit der Durchführung dieser Kampagne beauftragt. WERK.E ist auch Ihre Ansprechpartnerin für alles rund um Anmeldung, Termin und Bericht.
Alle Beraterinnen und Berater dieser Kampagne stehen auf der Energieeffizienz-Expertenliste der dena, der Deutschen Energie-Agentur. Auf diese Liste kommt nur, wer eine anerkannte Ausbildung nachweist und sich regelmäßig fortbildet.
Dazu kommt die feste Checkliste: Jeder Termin läuft nach demselben Schema ab. So bekommt jeder Haushalt die gleiche Qualität, unabhängig davon, wer kommt.
Und noch einmal, weil es die häufigste Sorge ist: In dieser Beratung wird Ihnen nichts verkauft. Niemand bekommt eine Provision von Herstellern oder Handwerksbetrieben, niemand vermittelt Aufträge. Die Beratung endet mit dem Bericht, alles Weitere entscheiden Sie.
Zur Einordnung, offen gesagt: WERK.E ist ein Ingenieurbüro, das Energieberatung auch als eigenes, kostenpflichtiges Geschäft anbietet. In dieser Kampagne arbeitet WERK.E im Auftrag der Stadt Paderborn, für Sie ist die Beratung kostenlos, und sie endet mit dem Bericht. Wenn Sie danach eine weitergehende Leistung möchten, etwa einen Sanierungsfahrplan oder die Begleitung eines Förderantrags, ist das ein eigener, kostenpflichtiger Auftrag. Den vergeben Sie frei, an uns oder an jedes andere Büro.
So erkennen Sie, dass der Besuch echt ist
Es gibt Leute, die sich als Energieberater ausgeben, um in fremde Wohnungen zu kommen. Deshalb hier klar und schriftlich, woran Sie einen echten Termin dieser Kampagne erkennen:
- Wir kommen nie unangekündigt. Ein Besuch findet nur statt, wenn Sie vorher selbst einen Termin vereinbart haben und diesen Termin schriftlich bestätigt bekommen haben.
- Sie kennen den Namen vorher. In der Terminbestätigung steht, wer zu Ihnen kommt. Es kommt keine andere Person, ohne dass wir Ihnen das vorher sagen.
- Ausweis ohne Nachfrage. An der Tür zeigt Ihnen die Beraterin oder der Berater unaufgefordert einen Ausweis von WERK.E. Bitte schauen Sie ihn in Ruhe an.
- Im Zweifel: Tür zu und anrufen. Rufen Sie vor dem Öffnen unter 05251 5088611 an und fragen Sie nach, ob der Besuch von uns ist. Niemand wird Ihnen das übelnehmen. Wenn sich die digitale Assistenz meldet, sagen Sie einfach, dass Sie sofort jemanden sprechen möchten.
- Es geht nie um Geld. Wir verlangen nichts, kassieren nichts, schließen keinen Vertrag ab und fragen niemals nach Ihrer Bankverbindung, Ihrer Unterschrift für einen Auftrag oder Ihren Zugangsdaten.
- Wir drängen nicht. Sie bestimmen, welche Räume wir sehen, und Sie können den Besuch jederzeit beenden.
Und wenn Sie prüfen möchten, ob diese Kampagne wirklich von der Stadt kommt: Sie können beim Klimaschutz der Stadt Paderborn nachfragen, Amt für Umweltschutz und Grünflächen, Am Hoppenhof 33, 33104 Paderborn. Dort ist die Kampagne bekannt, sie läuft im Auftrag der Stadt. Mehr zum Klimaschutz der Stadt steht auf den Klimaseiten von paderborn.de.
Wenn Sie Unterstützung brauchen
Diese Beratung soll für alle da sein, nicht nur für die, denen alles leichtfällt. Sagen Sie einfach bei der Anmeldung Bescheid, was Sie brauchen. Das kostet nichts extra und ist keine Umstandskrämerei, wir richten uns danach.
- Sie können keine Treppen steigen? Sie müssen nirgends mit hin. Die Beraterin oder der Berater geht allein auf den Dachboden und in den Keller und erzählt Ihnen anschließend, was dort zu sehen war. Das Gespräch findet dort statt, wo Sie gut sitzen können.
- Sie hören schlecht oder telefonieren nicht gern? Dann machen wir alles schriftlich, per E-Mail oder per Post. Sagen Sie es uns, dann rufen wir nicht an. Im Termin sprechen wir langsam, deutlich und mit Blickkontakt, und wir schreiben auf, was wichtig ist.
- Sie sprechen nicht gut Deutsch? Bringen Sie gern jemanden mit, der übersetzt, oder machen Sie den Termin gemeinsam mit dieser Person aus. Wir sprechen ohne Fachwörter und erklären lieber einmal zu viel.
- Sie sehen schlecht? Wir erklären alles mündlich statt zu zeigen. Den Bericht bekommen Sie auf Wunsch als Datei, die sich am Bildschirm vorlesen lässt, oder in größerer Schrift ausgedruckt.
- Ihnen ist unwohl mit fremden Menschen in der Wohnung? Völlig in Ordnung. Bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens dazu: Nachbarin, Tochter, Betreuer. Sie bestimmen außerdem, welche Räume wir sehen, und können den Besuch jederzeit beenden.
- Sie melden für jemand anderen an? Das ist ausdrücklich erwünscht. Viele Termine kommen zustande, weil Kinder für ihre Eltern anrufen. Bedingung ist, dass die Person, die im Haus wohnt, vorher davon weiß und einverstanden ist. Wir melden uns vor dem Termin bei ihr und sagen ihr, wer sie angemeldet hat.
Und ganz grundsätzlich: Es spielt keine Rolle, wie viel Sie verdienen, ob Sie Fachwörter kennen oder wie Ihr Haus aussieht. Wir prüfen keine Einkommen, keine Bonität und bewerten niemanden. Ein normaler, gelebter Haushalt ist genau das, was wir erwarten.
So bereiten Sie sich vor
Sie müssen nichts vorbereiten. Wenn Sie diese Dinge trotzdem bereitlegen, wird der Termin genauer:
- Ihre letzte Heizkostenabrechnung oder die Gasrechnung
- Das Baujahr des Hauses und das Jahr der letzten Modernisierung
- Alte Baupläne, falls Sie welche haben
- Den Energieausweis, falls vorhanden
- Den Schlüssel für Dachboden und Keller
Gut zu wissen
- Sie müssen nicht aufräumen. Wir müssen nur an die Bodentreppe, die Heizung und den Zählerschrank herankommen. Ein normaler Keller ist völlig in Ordnung.
- Es wird nichts beschädigt. Der Rundgang ist ein Rundgang mit den Augen. Einzige Ausnahme ist die Probebohrung, und die passiert nur mit Ihrem ausdrücklichen Ja.
- Sie verpflichten sich zu nichts. Ob Sie danach etwas umsetzen, wann und mit wem, bleibt allein Ihre Entscheidung.
- Seien Sie am besten zu zweit. Wenn im Haushalt mehrere über größere Ausgaben entscheiden, lohnt es sich, wenn beide dabei sind.
- Jede Jahreszeit passt. Im Winter sieht man manche Dinge sogar besser, zum Beispiel kalte Stellen an der Wand.
Ihren Termin sichern
Die Beratung ist für Sie kostenlos. Melden Sie sich an, danach suchen wir gemeinsam einen Termin.
Anmelden Lieber am Telefon? Rufen Sie an, wir melden Sie an. 05251 5088611